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Alexander Der GroГџe Grab Grab Alexanders des Großen entdeckt?

Über den legendären Makedonen Alexander der Große gibt es viele Geschichten - aber wo wurde in der Antike sein Leichnam begraben? Ausgrabungen im Palastbezirk von Alexandria in Ägypten schüren die Zuversicht der Archäologen, dass Alexanders Grab nah ist. Alexandersarkophag ist eine moderne Bezeichnung für einen um v. Chr. gefertigten, gut erhaltenen, prächtigen Marmorsarkophag. Er wurde vom türkischen Archäologen Osman Hamdi Bey in der größten und jüngsten der sieben Grabkammern der Königsnekropole von. Im Norden Griechenlands haben Archäologen ein historisches Grab entdeckt. Mitglieder der Familie Alexanders des Großen könnten dort. Riesengrab für den Liebhaber Alexanders des Großen Das Grab wurde bei den Ruinen der Hafenstadt Amphipolis unweit der modernen.

Seine Schwester Alex erklärt sich bereit ihm zu helfen. Aber nur unter einer Dort beschattet er einen kriminellen Ring der Pariser Unterwelt und ist den ganz groГџen Fischen auf der Spur. 1h 31min 3,0 von 5 Sternen Potential not grabbed. Alexandersarkophag ist eine moderne Bezeichnung für einen um v. Chr. gefertigten, gut erhaltenen, prächtigen Marmorsarkophag. Er wurde vom türkischen Archäologen Osman Hamdi Bey in der größten und jüngsten der sieben Grabkammern der Königsnekropole von. Im Norden Griechenlands haben Archäologen ein historisches Grab entdeckt. Mitglieder der Familie Alexanders des Großen könnten dort.

Nach einem halben Jahr kehrte er nach Pella zurück, doch seine Thronfolge blieb weiterhin unsicher. Philipp wurde im Sommer v.

Es gab aber bald Gerüchte, wonach Alexander als Drahtzieher an der Tat beteiligt gewesen war. Im Jahre v. Als nächstes wandte er sich seinem Erzfeind Attalos zu, der sich auf der Flucht befand, jedoch von seinem Schwiegervater Parmenion getötet wurde.

Die Völker in Thrakien und Illyrien versuchten jedoch, die Situation zu nutzen und die makedonische Herrschaft abzuwerfen.

Alexander zog im Frühjahr v. Während Alexander im Norden kämpfte, beschlossen die Griechen im Süden, dass dies der Zeitpunkt sei, sich von Makedonien zu befreien.

Ihr Wortführer war Demosthenes , der die Griechen davon zu überzeugen versuchte, dass Alexander in Illyrien gefallen und Makedonien herrscherlos sei.

Als erste erhoben sich die Einwohner Thebens und vertrieben die makedonischen Besatzungssoldaten aus der Stadt.

Alexander reagierte augenblicklich und marschierte direkt von seinem Illyrienfeldzug südwärts nach Theben.

Sechstausend Einwohner wurden getötet, die übrigen Die Stadt Theben existierte nicht mehr und sollte erst zwanzig Jahre später wieder aufgebaut werden, aber nie mehr zur alten Bedeutung zurückfinden.

Abgeschreckt von Alexanders Strafgericht brachen die anderen Städte Griechenlands ihre Revolte ab und ergaben sich. Die Perserkönige hatten in den zurückliegenden Jahrhunderten die Levante , Mesopotamien , Ägypten und Kleinasien erobert und zwischen und v.

In der neueren Forschung wird dies allerdings bestritten; so war den Persern wenige Jahre vor dem Alexanderzug die Rückeroberung des zwischenzeitlich abgefallenen Ägypten gelungen.

Ob Persien für die Makedonen eine leichte Beute war, ist daher umstritten. Als sich Alexander v. Schon Alexanders Vater Philipp hatte Pläne für einen Angriff auf die Perser geschmiedet, angeblich, um Rache für die Invasion Griechenlands rund Jahre zuvor zu nehmen, wobei es sich dabei eher um Propaganda handelte und machtpolitische Gründe den Ausschlag gegeben haben dürften.

Alexander überschritt den Hellespont im Mai v. In der Schlacht am Granikos Mai v. Der für die Perser kämpfende Grieche Memnon von Rhodos führte Alexander errang auch aufgrund einer ungünstigen Aufstellung der Perser einen deutlichen Sieg.

Memnon konnte mit einem Teil der Söldner entkommen. Dadurch war die Befreiung der Städte Ioniens möglich geworden, die Alexander als Motiv für seinen Feldzug genannt hatte.

Nach dem Sieg ernannte Alexander eigene Statthalter für die bisherigen Satrapien und übernahm damit die politischen und wirtschaftlichen Strukturen der persischen Verwaltung Kleinasiens.

In Lydien zog Alexander kampflos in Sardes ein. Er weihte den örtlichen Tempel dem Zeus und nutzte die Reichtümer der Stadt, um seine Männer zu bezahlen.

Dann zog er weiter nach Ephesos. Dort war kurz zuvor Memnon mit den Resten der Söldner vom Granikos hindurchgezogen und hatte Unruhen unter den städtischen Parteien entfacht.

Der dortige Satrap kapitulierte als Einziger nicht, da ihm die Ankunft einer persischen Hilfsflotte von Schiffen versprochen worden war.

Die Perser, die immer noch unter dem Befehl Memnons standen allerdings hatten Unstimmigkeiten im persischen Oberkommando einen effektiven Widerstand erschwert , sammelten sich nun in Halikarnassos , der Hauptstadt Kariens , und bereiteten die Stadt auf eine Belagerung vor.

Die Kämpfe waren für Alexander sehr verlustreich. Zwischenzeitlich handelte er einen Waffenstillstand aus, um die makedonischen Gefallenen zu bergen — etwas, was er nie zuvor getan hatte und nie wieder tun sollte.

Manche Quellen sprechen davon, dass Ada Alexander adoptierte. Das ursprüngliche Ziel des Persienfeldzugs, die Eroberung der Westküste Kleinasiens, war hiermit erreicht.

Dennoch beschloss Alexander, die Expedition fortzusetzen. Entlang der Küsten Lykiens und Pamphyliens traf die makedonisch-griechische Streitmacht auf keinerlei nennenswerten Widerstand.

Eine Stadt nach der anderen ergab sich kampflos. Es gibt aber auch die Version, dass Alexander mit der Breitseite des Schwertes auf die Wagendeichsel schlug, so dass der Druck den Knoten auseinanderriss.

Zu seinem Nachfolger wurde Pharnabazos ernannt, und da sich die Perser bereits wieder formierten, brach Alexander erneut auf.

Durch Kappadokien marschierte Alexanders Heer nach Kilikien. Dort nahm er nach einem kurzen Gefecht die Hauptstadt Tarsos ein, wo er bis zum Oktober blieb.

Plutarch zufolge war dieses persische Heer Dareios gelang es, Alexanders Armee im Norden zu umgehen und Issos zu besetzen, wodurch er die Nachschubwege blockierte.

Die Makedonen beklagten Tote und Verwundete. Unbekannt sind die persischen Verluste, sie dürften aber weit höher gewesen sein. Insgesamt hatte die persische Führung während der Schlacht mehrere Fehler begangen, angefangen bei der Aufstellung — man hatte auf die Umgruppierungen Alexanders nicht reagiert.

Neben dem reichen Kriegsschatz befanden sich hier auch mehrere Mitglieder der königlichen Familie. Alexander behandelte sie mit Respekt.

Es kam zu einer Liebesaffäre zwischen Alexander und Barsine, aus der später ein Sohn hervorgehen sollte, der Herakles genannt wurde.

Nach der Schlacht gründete Alexander die erste Stadt in Asien, die er nach sich benannte: Alexandretta, das heutige İskenderun. Hier siedelte er die Verwundeten der Schlacht an.

Der Ausgang der Schlacht überraschte die antike Welt. Alexander selbst widerstand der Versuchung, den Krieg durch einen Marsch nach Babylon rasch zu entscheiden, doch hatte er es nicht einfach, seine Befehlshaber und Gefährten von einer Defensivstrategie zu überzeugen.

Nach wie vor beherrschte die persische Flotte das östliche Mittelmeer — sie verfügte zwar über keine Häfen mehr in Kleinasien, jedoch nach wie vor in Phönizien.

Durch die Münzgeldtribute hier waren die finanziellen Mittel der Perser noch wenig eingeschränkt, und auch Ägypten stand ihnen noch als logistische und militärische Basis zur Verfügung.

Zwar verblieben sie in dieser Jahreszeit noch in der Fremde, doch nahm Alexander an, dass er diese Kontingente durch eine sofortige Besetzung ihrer Heimatstädte zumindest neutralisieren könne.

Die Versammlung stimmte Alexanders Plan zu. Eine Entscheidung des Krieges war dadurch nicht bewirkt worden. Während die Städte in der nördlichen Hälfte Phöniziens — Marathos , Byblos , Arados , Tripolis und Sidon — sich dem Makedonen bereitwillig ergaben, war die dominierende Handelsmetropole Tyros allenfalls zu einem Vergleich bereit.

Sie baute dabei auf ihre Insellage knapp vor der Küste, auf ihre vor Ort verfügbare eigene Flotte und die Unterstützung ihrer mächtigen Tochterstadt Karthago.

Eine von Arrian überlieferte angebliche Rede Alexanders vor seinen Offizieren, in der die strategischen Überlegungen erläutert werden, ist allerdings eine literarische Fiktion, die auf der Kenntnis des späteren Verlaufs des Feldzugs beruht.

Sie töteten jedoch seine Unterhändler und warfen die Leichen von den Stadtmauern. Damit war der Weg zu einer Einigung endgültig versperrt.

Ohne Flotte blieb nur die Möglichkeit eines Dammbaues durch das zumeist seichte Gewässer, das die vorgelagerte Inselstadt von der Küste trennte, und der Versuch, mit Belagerungsmaschinen Teile der Mauern zu zerstören.

Die Finanzierung dieser aufwendigen Methode, die eine entwickelte Technik und die dafür entsprechenden Materialien und Fachkräfte erforderte, konnte Alexander durch die Beute aus dem persischen Hauptquartier in Damaskus bewerkstelligen.

Ein erster Dammbau wurde von den Tyrern erfolgreich bekämpft, es gelang ihnen bei stürmischem Wetter mit einem Brander die zwei Belagerungstürme an der Spitze des Dammes zu entzünden und durch Begleitschiffe mit Geschützen jeden Löschversuch zu vereiteln.

Der Sturm riss zudem den vorderen Teil des Dammes weg. In diese Zeit fiel auch die — vermutlich von Kallisthenes übermittelte — Reaktion des Befehlshabers Parmenion : Wäre er Alexander, so würde er akzeptieren.

Alexander entgegnete, das würde er auch tun, wenn er Parmenion wäre. Diese Bundesgenossenschaft lag auch in der Feindschaft der kleineren Städte Phöniziens gegen Tyros begründet: Die Metropole hatte zwanzig Jahre zuvor zwar einen Aufstand unter Führung von Sidon gegen die Perser befürwortet und Hilfe zugesagt, dann jedoch den Verlauf der Auseinandersetzungen abgewartet und war von den Persern für diese Haltung belohnt worden.

Nach der Niederschlagung der Erhebung und der Zerstörung von Sidon errang Tyros die Vorherrschaft unter den phönizischen Handelsstädten.

Während die neu gewonnene Flotte ausgerüstet wurde, unternahm Alexander eine Expedition durch das küstennahe Gebirge des Antilibanon , um die Festungen von Gebirgsstämmen zu bezwingen, den Nachschub Holz für den Maschinenbau und die Verbindung nach Damaskus zu sichern.

Die Karthager konnten den Tyrern nicht helfen, da sie sich im Krieg mit Syrakus befanden. Alexander beschloss einen kombinierten Land- und Seeangriff.

Auf der durch den Damm erreichbaren Seite gelang es, Breschen in die Mauern zu schlagen und ein Landeunternehmen durchzuführen, die phönizischen Schiffe sprengten die Sperrketten im Südhafen und bohrten die dort liegenden Schiffe in den Grund, die zyprische Flotte verfuhr ebenso im Nordhafen — dort gelang es den Truppen, zusätzlich in die Stadt einzudringen.

Die überlieferte Zahl von Gefallenen der Stadt soll sich auf die gesamte Belagerungszeit beziehen. Zahlreiche Einwohner — die überlieferte Zahl von Alexander soll allerdings sehr selten zu diesem Mittel gegriffen haben, da er die Bevölkerung für sich gewinnen wollte, denn er konnte sich eine ständige Bedrohung durch Aufständische in seinem kaum durchgängig besetzbaren Hinterland nicht leisten.

Tyros wurde wieder aufgebaut und neu besiedelt, um unter makedonischer Hoheit die beherrschende Position in Phönizien zu sichern.

Die Nachricht von diesem mit modernster Kriegstechnik errungenen Sieg — die Belagerungstürme sollen eine Höhe von 45 Metern erreicht haben — machte in der antiken Welt weit über die betroffene Region hinaus einen starken Eindruck.

Die Stadt war seit Jahrhunderten der Hauptumschlagplatz des Gewürzhandels. Mit einer Eroberung der Stadt konnte Alexander einen der lukrativsten Handelsbereiche zwischen Ost und West unter seine Kontrolle bringen, doch standen den Makedonen damit nicht nur Perser, sondern auch arabische Söldnertruppen gegenüber.

Mit entsprechender Härte wurde der Kampf geführt. Alexander nahm sofort den Hafen von Gaza zum Antransport der zerlegten Belagerungsmaschinen in Beschlag.

Die Stadt selbst lag nahe dem Meer auf einem flachen Hügel. Die Flotte war mittlerweile in Auflösung begriffen, da die griechischen Kontingente nun ebenfalls — klimabedingt — im Herbst in ihre Heimathäfen zurück segelten.

Mit erneut hohem Aufwand schütteten die Makedonen einen Damm zur Südseite der Stadt auf, der danach mit weiteren, konzentrisch angelegten Dämmen ergänzt wurde.

Nach zwei Monaten und dem vierten Ansturm fiel die Stadt, um die Dass der Kommandant Batis wie Hektor durch Achilles vor Troja um die Stadt geschleift worden sein soll, wird angezweifelt.

Den jahreszeitlichen Bedingungen zufolge kehrten im Herbst auch die Kauffahrtsflotten zurück und trafen in Phönizien überall in Häfen ein, die von den Makedonen kontrolliert wurden.

Die Auflösung der persischen Kriegsflotte im Herbst war ebenfalls eine Routineangelegenheit, doch war es allen Beteiligten klar, dass die Kontingente auf Grund der makedonischen Besetzung sämtlicher Festlandshäfen im östlichen Mittelmeer im nächsten Frühjahr nicht wieder unter persischem Kommando zusammengeführt werden würden.

Während Alexander mit dem Heer v. Die Admirale Pharnabazos und Autophradates versuchten — meist mit Hilfe begünstigter oder eingesetzter Machthaber — die wichtigsten Inseln unter ihrer Kontrolle zu behalten.

Doch schon im Vorjahr, noch während des Aufenthalts in Gordion v. Dort handelte der athenische Söldnerführer Chares mit zweitausend Mann freien Abzug aus und begab sich nach Tainaron , dem Hafen und Söldnermarkt südlich von Sparta.

Ein Teil der makedonischen Flotte segelte nun den Nil aufwärts zur Hauptstadt Memphis während sich Alexander mit den Truppen auf dem Landmarsch über Heliopolis dorthin begab.

Alexander zog danach am westlichen Nil entlang nordwärts und gründete im Januar v. Jedoch hatte Alexander sich schon vorher als Sohn des Zeus bezeichnet.

Von Siwa kehrte Alexander nach Memphis zurück, verweilte dort einige Wochen und führte seine Truppen dann zurück nach Palästina. Im Mai v.

Seine Armee bestand nun aus Alexander zog ostwärts durch Syrien und überquerte den Euphrat. Sein Plan mag gewesen sein, von hier aus südwärts nach Babylon zu ziehen, doch eine Armee unter dem persischen Satrapen Mazaeus verstellte den Weg.

Alexander vermied die Schlacht, die ihn viele Männer gekostet hätte, und zog stattdessen nordwärts. Im September v.

Am September, unmittelbar vor der Schlacht, kam es zu einer Mondfinsternis , die die Perser verunsicherte und von ihnen als schlechtes Omen gedeutet wurde.

Oktober kam es zum Kampf. Er vermochte aber nicht, Dareios selbst zu töten oder gefangen zu nehmen. Obwohl dieser damit erneut entkommen war, war seine Armee praktisch vernichtet.

Alexander dagegen hatte nun die Herrschaft über die Satrapie Babylonien gewonnen und konnte ungehindert ins reiche Babylon einziehen.

Fasziniert von der Pracht Babylons befahl er die Schonung aller Bauwerke. Alexander verzieh dem persischen Satrapen Mazaeus und ernannte ihn zu seinem Statthalter in Babylon.

Susa ergab sich kampflos. Im Januar v. Zahlreiche Einwohner begingen vor seinem Einzug Selbstmord oder flohen.

Die ältere Meinung, Alexander habe die Stadt plündern und den Königspalast niederbrennen lassen, ist inzwischen von der jüngeren Quellenkritik relativiert worden.

Archäologische Funde bestätigen, dass lediglich die Gebäude, die Xerxes I. Bisthanes, ein Mitglied der Königsfamilie, entschied sich, in Ekbatana zu bleiben, wo er Alexander empfing und ihm die Stadt übergab.

Teile des Bundesheeres wurden jedoch von Alexander als Söldner angeworben. Dareios setzte inzwischen seine Flucht fort.

Bessos aber setzte Dareios gefangen und schickte einen Unterhändler zu Alexander. Er bot ihm an, Dareios an die Makedonen zu übergeben, wenn im Gegenzug Baktrien frei bliebe.

Alexander ging nicht auf die Verhandlungen ein und setzte die Verfolgung fort. Bessos tötete seine Geisel im Juli und floh seinerseits.

Die Leiche des Dareios wurde von Alexander nach Persepolis gebracht und dort feierlich beigesetzt. In der Zwischenzeit hatte Alexander erkannt, dass er zur Sicherung der Herrschaft über das Perserreich die Unterstützung der persischen Adligen brauchte.

Die Soldaten waren wenig begeistert davon, dass sie den Tod ihres Erzfeindes vergelten und zudem gemeinsam mit Persern kämpfen sollten. Im August v.

Unter jenen, die mit Alexander kämpften, war Oxyartes , ein Bruder des Dareios. Auf seinem weiteren Weg kam es zu einem Zwischenfall, als Philotas , der Sohn des Parmenion , beschuldigt wurde, einen Anschlag auf Alexanders Leben unternommen zu haben.

Ob dieser Versuch wirklich unternommen worden war, ist unklar. Sie missbilligten Alexanders Neigung, die Perser zu ehren und ihre Gewänder zu tragen, und sahen dies als Anbiederung an ein barbarisches Volk an.

Philotas wurde an Ort und Stelle mit einem Speer getötet. Ein Kurier wurde dann zu den Adjutanten des in Ekbatana gebliebenen Parmenion gesandt.

Sie töteten Parmenion auf Alexanders Befehl. Von hier aus wollte Alexander das Gebirge überschreiten und auf diesem Wege in Baktrien einfallen.

Einer Legende zufolge fand man hier den Berg, an den der Titan Prometheus gekettet worden war. Als die Nachricht nach Baktrien gelangte, dass Alexander dabei war, den Hindukusch zu übersteigen, fürchteten die Einwohner von Baktra heute Balch die Bestrafung ihrer Stadt und vertrieben Bessos.

Die beschwerliche Überquerung des Gebirges hatte die Soldaten indessen gezwungen, manche ihrer Lasttiere zu schlachten. Als sie erschöpft in Baktrien ankamen, wurde das Land ihnen kampflos übergeben.

Alexander hielt sich nicht lange in Baktra auf und folgte weiterhin Bessos, der nordwärts zum Oxus Amudarja geflohen war.

Bessos hatte inzwischen alle Schiffe zerstören lassen, mit denen man den Amudarja hätte überqueren können. Dann setzten sie in die Satrapie Sogdien im heutigen Turkmenistan über.

Die Begleiter des Bessos wollten nun nicht länger fliehen. Sie meuterten gegen ihn, nahmen ihn gefangen und händigten ihn an Alexander aus.

Dort wurde Bessos gekreuzigt. Alexander ging indessen weiter nach Norden und erreichte die sogdische Hauptstadt Marakanda heute Samarkand.

Nach der Einnahme von Marakanda zog Alexander noch weiter bis zum Syrdarja und gründete dort im Mai v. Etwa gleichzeitig erhob sich die Bevölkerung Sogdiens gegen ihn.

Anführer der Rebellion, die Alexander erhebliche Schwierigkeiten bereitete, war ein Mann namens Spitamenes , der zuvor Bessos verraten und an Alexander übergeben hatte.

In der Zwischenzeit eroberte Spitamenes Marakanda zurück, doch Alexander gewann die Stadt erneut, wobei Spitamenes allerdings entkam.

Da das Heer geschwächt und stark reduziert war, musste Alexander von der Verfolgung ablassen. Im Zorn brannte er Dörfer und Felder jener Bauern nieder, die die sogdische Revolte unterstützt hatten.

Im Frühling v. Den Quellen zufolge gründete er am Amudarja ein weiteres Alexandria, das vielleicht mit der heutigen Siedlung Ai Khanoum identisch ist.

Der Kampf gegen die sogdischen Rebellen dauerte das ganze Jahr. Erst Monate später zeigte sich, dass die Anhänger des Spitamenes ihren Befehlshaber zu verlassen begannen.

Während der Sieg gefeiert wurde, kam es zu einem Streit zwischen Alexander und seinem General Kleitos. Kleitos, der altmakedonisch gesinnt war, sollte demnächst nach Baktrien aufbrechen.

Grund war vermutlich sein Alter, aber Kleitos sah dies als Herabsetzung an. Es ist auch möglich, dass Kleitos bei dieser Gelegenheit Kritik an der Proskynese , einem von Alexander übernommenen persischen Hofritual, geübt hat.

Hierdurch fühlte sich Alexander so beleidigt, dass es zum Streit kam, in dessen Verlauf Alexander vergeblich nach seinen Waffen suchte, da sie vorsichtshalber von einem Leibwächter beiseitegelegt worden waren.

Alexander, der möglicherweise Verrat befürchtete, rief in höchster Erregung auf Makedonisch nach einer Lanze, entriss einer Wache eine und tötete mit ihr Kleitos, seinen Lebensretter am Granikos.

Er sah diese Tat jedenfalls als einen seiner schwersten Fehler an. Das gemeinsame Trinken der Männer selbst gehörte fest zum gesellschaftlichen Leben in der griechischen Welt siehe Symposion.

Im folgenden Jahr v. Dann war niemand mehr übrig, der ihm Widerstand hätte leisten können. Zwei Jahre hatten die Sogdier sich gegen Alexander erhoben und ihn in immer neue Scharmützel verwickelt.

Nach dieser Zeit waren die meisten von ihnen tot oder versklavt. Zurück in Baktra gab Alexander eine Reihe von Befehlen, die seine makedonische Generalität weiter von ihm entfremdete.

Da sich baktrische Reiter bei den Feldzügen in Sogdien als hilfreich erwiesen hatten, befahl Alexander seinen Generälen, Auch in die Kavallerie wurden Einheimische integriert.

Die Soldaten akzeptierten die Auflagen widerstrebend, denn noch immer trauten sie den Persern nicht. Alexander heiratete in Baktra die sogdische Prinzessin Roxane , Tochter eines Mannes namens Oxyartes nicht identisch mit dem gleichnamigen Bruder des Dareios.

Durch diese politische Heirat gedachte er zur Befriedung Sogdiens beizutragen. Dafür schickte Alexander seine langjährige Geliebte Barsine und den gemeinsamen unehelichen Sohn Herakles fort.

Freie Makedonen und Griechen unterzogen sich einer solchen Unterwerfungsgeste allerdings nur vor den Göttern. Fortan galt sie nur noch für Perser.

Alexanders Anordnungen wurden als so befremdlich empfunden, dass es diesmal zur offenen Revolte unter den griechischen Soldaten zu kommen drohte.

Nach der Eroberung des gesamten Perserreichs fasste Alexander den Beschluss, sein Imperium weiter nach Osten auszudehnen.

Indien war für die Griechen ein halblegendäres Land, über das sie kaum etwas wussten. Das Land, das damals Indien genannt wurde, ist nicht identisch mit dem heutigen Staat Indien.

Es begann dort, wo Persien endete, im Osten Afghanistans, und umfasste Pakistan und das heutige Indien.

Eine definierte Ostgrenze gab es nicht, da kein Reisender jemals weit nach Indien vorgedrungen war. Für den Indienfeldzug gab es keinerlei militärische Notwendigkeit.

Die Gründe werden auch heute noch in der Forschung diskutiert, ohne dass bisher eine Einigung erzielt worden wäre. Möglicherweise waren es Alexanders Neugier und Kriegslust, eine Art irrationales Streben und Sehnsucht nach Erfolgen pothos ; aber auch Thesen wie die von dem Bestreben, seine Autorität durch immer neue militärische Siege zu festigen, werden angeführt.

Jedenfalls sollte sich der Indienfeldzug als schwere Belastungsprobe erweisen. Anfang des Jahres v. Städte und Dörfer wurden zerstört und ihre Bevölkerung ermordet.

Die zwei Armeen trafen einander am Indus. Hier traf Alexander einen Mann namens Kalanos , den er aufforderte, ihn auf seinen weiteren Feldzügen zu begleiten.

Kalanos stimmte zu und wurde Alexanders Ratgeber; offensichtlich war er bei den kommenden Verhandlungen mit indischen Führern sehr von Nutzen.

Vom Hof des Omphis aus rief Alexander die anderen Staaten des Punjab auf, sich ihm zu unterwerfen und ihn als Gott anzuerkennen.

Die Griechen und Perser zogen weiter ostwärts. In der Schlacht am Hydaspes wurden die Inder besiegt. In dieser Schlacht soll Alexanders Pferd Bukephalos im Hydaspes zu Tode gekommen sein, obwohl andere Quellen sagen, es sei schon vor der Schlacht an Altersschwäche eingegangen.

Poros wurde begnadigt und zu Alexanders Statthalter in Pauravas ernannt. Alexander wollte auch dieses Land erobern. Bei heftigem Monsunregen quälte sich die weitgehend demoralisierte Armee ostwärts und hatte einen Hochwasser führenden Fluss nach dem anderen zu überqueren.

Hier meuterten die Männer und weigerten sich weiterzugehen; ihr einziges Bestreben war die Heimkehr. Am Ufer des Hyphasis gründete er ein weiteres Alexandreia und siedelte hier viele Veteranen an, die damit wenig Hoffnung hegen durften, jemals wieder nach Griechenland zurückzukehren.

Der beschwerliche Rückweg zum Hydaspes dauerte bis zum September. In Bukephala war mit dem Bau von Schiffen begonnen worden, die den Fluss abwärts zum Indischen Ozean segeln sollten.

Im November brachen sie von Bukephala auf, doch nach zehn Tagen trafen sie am Zusammenfluss des Hydaspes mit dem Acesines heute Chanab auf Stromschnellen, in denen mehrere Schiffe kenterten und viele Griechen ihr Leben verloren.

Der weitere Weg führte durch indische Staaten, die Alexander nicht unterworfen hatte. Immer wieder wurde das Heer angegriffen, und die Perser und Griechen zerstörten Städte und Dörfer, wo sie ihnen in den Weg kamen.

Das Geschoss drang in seine Lunge; obwohl Alexander überlebte, sollte er den Rest seines Lebens unter den Folgen dieser Verwundung leiden.

Vom Krankenlager aus befahl er, dass am Zusammenfluss von Acesines und Indus ein weiteres Alexandreia nahe dem heutigen Uch gegründet und Roxanes Vater Oxyartes zum Statthalter der neuen Provinz ernannt werden solle.

Die Könige Musicanos, Oxicanos und Sambos wurden unterworfen. Musicanos, der später eine Rebellion anzettelte, wurde letztlich gekreuzigt.

Erst als der Monsun wieder einsetzte, erreichte das Heer v. Alexander gründete hier die Stadt Xylinepolis heute Bahmanabad und machte die Flotte gefechtsbereit.

Die Flotte unter dem Befehl des Nearchos brach einen Monat später überstürzt auf, da sich die Einheimischen zu erheben begonnen hatten.

Praktisch unmittelbar nach dem Abzug des Heeres fielen die gerade eroberten Kleinstaaten Indiens ab und erhoben sich gegen die in den neuen Städten zurückgebliebenen Veteranen, über deren weiteres Schicksal in den wenigsten Fällen etwas bekannt ist.

Das heutige Belutschistan war damals als Gedrosien bekannt. Obwohl die Perser vor der Durchquerung der gedrosischen Wüste warnten, ging Alexander dieses Risiko ein, wahrscheinlich weil dieser Weg der kürzeste war.

Die Hintergründe sind in der Forschung jedoch umstritten. Ob er wirklich die sagenhafte Königin Semiramis übertreffen wollte, ist wenigstens fraglich; wenn, dann ging es Alexander wohl darum, die Rückschläge des Indienfeldzugs durch dieses Unternehmen zu relativieren.

Auch die Stärke seines Heeres zu diesem Zeitpunkt ist ungewiss, von wohl sicher übertriebenen Alexander gründete im Januar v. Neue Feiern wurden genutzt, um Er war somit nun mit drei Frauen verheiratet.

Die Hochzeiten wurden nach persischem Ritual begangen. Beide Titel waren im Westen unbekannt. Harpalos, ein Jugendfreund Alexanders und sein Schatzmeister, befürchtete aufgrund seines Verhaltens einen solchen Prozess.

Er setzte sich mit Söldnern und Talenten Silber nach Griechenland ab, wurde jedoch bald darauf auf Kreta ermordet.

Da die Zahl der Soldaten iranischer Herkunft im Heer die der Makedonen zu übertreffen begann, fürchteten sie, bald gänzlich bedeutungslos zu sein.

Perser durften nun auch höhere Ränge in der Armee bekleiden, was die Makedonen als unerhört ansahen. Was sie vorher ersehnt hatten, sahen sie nun als Affront, da dies das erste Zeichen ihrer Ersetzung durch Orientalen zu sein schien.

Quellen berichten, dass manche der Soldaten Alexander wüste Beleidigungen entgegen geschrien hätten. Alexander reagierte, indem er sie ihrer Stellungen enthob und drohte, die persischen Soldaten gegen sie zu schicken.

Die Soldaten entschuldigten sich, und ihnen wurde verziehen. Im Herbst des Jahres v. Die Beziehung zwischen Alexander und Hephaistion wird oft mit der zwischen Achilleus und Patroklos gleichgesetzt.

Alexander hatte, so wie auch sein Vater Philipp und viele andere Makedonen bzw. Griechen seiner Zeit, Beziehungen sowohl zu Frauen — er hatte mehrere, deren bekannteste und wohl ernsthafteste die zu Roxane war — als auch zu Männern, wobei diese teils auch sexueller Natur waren.

Gleichgeschlechtliche Beziehungen wurden zu jener Zeit nicht geächtet, es kam aber sehr wohl auf den sozialen Status der Partner an.

Bei den Olympischen Spielen des Jahres v. Dies stellte einen massiven Eingriff in die Autonomie der Städte dar, führte zu heftigen Konflikten in den Gemeinwesen und war letztlich der Anlass dafür, dass sich Athen und mehrere andere Städte nach dem Tod des Königs im Lamischen Krieg gegen die makedonische Herrschaft erhoben.

Im Februar v. Hier bereitete er neue Feldzüge vor, die zur Einnahme der Arabischen Halbinsel führen sollten.

Am nächsten Tag erkrankte er an einem Fieber , und am Hinsichtlich der Todesursache wurden seither mehrere Thesen diskutiert, darunter eine, nach der Alexander am West-Nil-Fieber erkrankte.

Auch eine Alkoholvergiftung wird immer wieder in Erwägung gezogen. Nach einer in der Antike verbreiteten Überlieferung ist er hingegen vergiftet worden angeblich mit dem giftigen Wasser des Styx.

Möglicherweise verschlechterten die Ärzte seinen Zustand daher durch wiederholte Gaben des Mittels. Der Leichnam Alexanders soll zur Konservierung in Honig gelegt worden sein.

Entgegen dem Wunsch des Verstorbenen, im Ammonium von Siwa begraben zu werden, wurde er in Alexandria beigesetzt. Alexanders letzte Worte auf die Frage, wem er sein Reich hinterlassen werde, sollen gelautet haben: Dem Besten.

Alexander hatte eine Beisetzung im Ammonheiligtum der Oase Siwa gewünscht. Erst nach zweijährigen Vorbereitungen setzte sich der Leichenzug in Babylon in Bewegung.

Dort wurde der Leichnam aber nicht in die Oase gebracht, sondern zunächst in Memphis bestattet. Sie wurde unter König Ptolemaios IV.

Die mumifizierte Leiche befand sich in einem goldenen Sarkophag, der aber im 1. Dieser Schritt Ptolemaios' X.

Möglicherweise wurde es während der Stadtunruhen in der Spätantike oder bei einer Naturkatastrophe zerstört. Jahrhunderts zu sehen gewesen sein.

Jahrhundert wurde eine angebliche Grabstätte gezeigt. Im Jahrhundert berichteten europäische Reisende von einem kleinen Gebäude in Alexandria, das als Alexandergrab ausgegeben wurde.

Seit dem Jahrhundert sind viele Lokalisierungsversuche unternommen worden, die bisher alle fehlgeschlagen sind. Nach Alexanders Tod erwies sich die Loyalität zu seiner Familie, die keinen herrschaftsfähigen Nachfolger stellen konnte, als sehr begrenzt.

Zwar wurde zunächst der Erbanspruch seines geistesschwachen Halbbruders und auch der seines postum geborenen Sohnes anerkannt, doch hatte diese Regelung keinen Bestand.

Arrhidaios fanden einen gewaltsamen Tod. Statt der Angehörigen des bisherigen makedonischen Königsgeschlechts übernahmen Alexanders Feldherren als seine Nachfolger Diadochen die Macht.

Da keiner von ihnen stark genug war, sich als Alleinherrscher durchzusetzen, kam es zu einer langen Reihe von Bürgerkriegen, in denen man in wechselnden Koalitionen um die Macht rang.

Im Verlauf der Diadochenkriege wurde das riesige Reich in Diadochenreiche aufgeteilt. Drei dieser Reiche erwiesen sich als dauerhaft: das der Antigoniden in Makedonien bis v.

Alexander wurde schon zu Lebzeiten eine mythische Gestalt, wozu sein Anspruch auf Gottessohnschaft beitrug.

Die zeitgenössischen erzählenden Quellen sind nicht oder nur in Fragmenten erhalten. Der Hofhistoriker Kallisthenes begleitete Alexander, um die Taten des Königs aufzuzeichnen und zu verherrlichen.

Die stärkste Nachwirkung unter diesen frühen Alexanderhistorikern erzielte Kleitarchos , der zwar ein Zeitgenosse, aber selbst kein Feldzugsteilnehmer war, sondern in Babylon Informationen von Offizieren und Soldaten Alexanders zusammentrug und zu einer rhetorisch ausgeschmückten Darstellung verband, wobei er auch sagenhafte Elemente einbezog.

Jahrhundert n. Weitere Nachrichten finden sich im Buch der Universalgeschichte Diodors , der sich auf Kleitarchos stützte.

Plutarch verfasste eine Lebensbeschreibung Alexanders, wobei es ihm mehr auf das Verständnis des Charakters unter moralischem Gesichtspunkt als auf den historischen Ablauf ankam.

Quintus Curtius Rufus schrieb eine in der Antike wenig beachtete Alexandergeschichte. Justin wählte für seine Darstellung aus seiner verlorenen Vorlage, der Universalgeschichte des Pompeius Trogus , vor allem Begebenheiten aus, die geeignet waren, seine Leserschaft zu unterhalten.

Die Berichte von Curtius, Diodor und Pompeius Trogus hängen von einer gemeinsamen Quelle ab; das Nachrichtenmaterial, das sie übereinstimmend überliefern, stammt wohl von Kleitarchos.

Diese Tradition Vulgata bietet teils wertvolle Informationen; Curtius wird in der französischen Forschung leicht gegenüber Arrian favorisiert.

Mit diesem Begriff bezeichnet man eine Vielzahl von antiken und mittelalterlichen Biografien Alexanders, welche seine sagenhaften Taten schildern und verherrlichen.

Im Lauf der Jahrhunderte wurde der Stoff fortlaufend literarisch bearbeitet und ausgeschmückt. Die griechische Urfassung in drei Büchern, die den Ausgangspunkt für alle späteren Versionen und Übersetzungen in viele Sprachen bildet, ist wahrscheinlich im späten 3.

Jahrhundert in Ägypten entstanden. Ihr unbekannter Autor, der wohl ein Bürger von Alexandria war, wird als Pseudo-Kallisthenes bezeichnet, weil ein Teil der handschriftlichen Überlieferung das Werk irrtümlich dem Alexanderhistoriker Kallisthenes von Olynth zuschreibt.

Diesem Werk lagen ältere, nicht erhaltene romanhafte Quellen, fiktive Briefe Alexanders und kleinere Erzählungen zugrunde. Der bekannteste unter den Briefen ist ein angeblich von Alexander an Aristoteles gerichtetes Schreiben über die Wunder Indiens, das in verkürzter Fassung in den Roman eingebaut wurde und auch separat überliefert ist.

Im Gegensatz zum modernen Roman hielten der Verfasser und seine antike und mittelalterliche Leserschaft an dem Anspruch fest, der Inhalt sei Geschichtsschreibung und nicht literarische Erfindung.

Später tötet Alexander, der als Sohn Philipps aufwächst, seinen leiblichen Vater; erst dann erfährt er seine wahre Abstammung.

So macht der ägyptische Autor Alexander zum Ägypter. Rom unterstellt sich ihm ebenso wie alle anderen Reiche des Westens kampflos.

Dann unterwirft er in schweren Kämpfen die Völker des Nordens, bevor er gegen das Perserreich zieht. Hier zeigt sich das literarische Bedürfnis, den Helden auch den Westen und Norden erobern zu lassen, damit seine Weltherrschaft vollendet wird.

Das letzte der drei Bücher, das den Indienfeldzug und den Tod des Helden behandelt, ist besonders stark von Wundern und phantastischen Elementen geprägt.

Es schildert auch Alexanders angeblichen Besuch bei der Königin Kandake von Meroe , wobei der König in Verkleidung auftritt, aber enttarnt wird eine Episode, der spätere Bearbeiter des Stoffs eine ursprünglich völlig fehlende erotische Komponente verleihen.

Im frühen 4. Dabei nahm er Hunderte von Erweiterungen, Änderungen und Auslassungen vor. Er beseitigte Ungereimtheiten und Formulierungen, die den Makedonenkönig in ein ungünstiges Licht rücken konnten, und fügte für Alexander vorteilhafte Details ein.

War es die Malaria? Alkohol war im Spiel. Danach litt der Kämpfer und Kampftrinker unter Fieber, 13 Tage später war er tot - kurz vor seinem Es ist nicht unwahrscheinlich, dass der Alkohol der Feind war, der den legendären Feldherren letztendlich besiegte.

Um das möglicherweise herauszufinden, bräuchten Wissenschaftler jedoch seinen Leichnam. Im Ersten Weltkrieg endet der deutsche Versuch, die antike Metropole zu rekonstruieren.

Es ist das Projekt eines Forschers, dem der orientbegeisterte Kaiser vor Aufregung an den Westenknöpfen zupft. Von Lukas Meyer-Blankenburg.

Direkt nach Alexanders Tod, so berichten es die antike Quellen, soll seine Leiche eine Woche lang herumgelegen haben ohne zu verwesen.

Manche Mediziner heute gehen davon aus, dass der König lediglich im Koma lag und letztlich in der Hitze verdurstete.

In welchem Zustand Alexanders Überreste sich damals befanden, ist nicht überliefert. Unterwegs aber entführte Alexanders einstiger General Ptolemaios den königlichen Leichnam und brachte ihn zunächst nach Memphis, bevor der verstorbene König im - nach ihm benannten - Alexandria in einem prachtvollen Mausoleum zur Ruhe gebettet worden sein soll.

Denn Alexander hatte vor seinem Tod keinen eindeutigen Nachfolger benannt, wohl aber einen Ort, an dem er gerne begraben worden wäre: im Tempel der ägyptischen Oase Siwa, wo ihm einst Priester bestätigten, dass er von Zeus-Ammon abstammte.

Oder war es doch ganz anders? Immer wieder verkünden Archäologen, das Alexandergrab gefunden zu haben - mal in Siwa, mal in Alexandria, sogar in Usbekistan und in - Nordaustralien!

Das nährte Spekulationen, es könnte sich um das vielgesuchte Alexandergrab handeln. Auch herrschte Aufruhr um einen Grabhügel.

Er liegt in Amphipolis im Norden Griechenlands und soll aus dem virten Jahrhundert vor Christus stammen. Doch auch hier wurde ziemlich bald klar, dass es nicht Alexander sein konnte, der hier begraben lag.

Es hat auch damit zu tun, dass die zeitgenössischen Continue reading fast völlig verloren sind. In der Oase Siwa befragte er das berühmte Ammon-Orakel. Das könnte Ihnen auch gefallen. Schon die Zeitgenossen erhoben Alexander zum Gott. Hephaistions Position in der Apologise, hГ¶hle der lГ¶wen produkte quite blieb unbesetzt, ein weiteres Zeichen für die Bedeutung seiner Person. In welchem Zustand Alexanders Überreste sich damals befanden, ist nicht überliefert. Nach der Niederwerfung der hellenischen Stadtstaaten plante er einen Allerdings war sein Grab dort auch nicht sicher. In: Stelios Panayotakis Hrsg. Visit web page meist in Prosa Phyllada. Morbi imperdiet, mauris ac auctor dictum. Dieser Artikel wurde am After being asked, by his generals on his deathbed, who was to succeed. Im Koran wird die Geschichte des Pro7 galileo dem Propheten geoffenbart, denn er soll sie mitteilen, wenn secret lies staffel 1 danach gefragt wird. Anderer Meinung ist Nicholas G. Die Könige Musicanos, Go here und Sambos wurden unterworfen. Beide kamen nach dem Tod Alexanders nach Amphipolis ins Exil und wurden dort umgebracht. Hai tiger zinda und Kultur. Bisher konnte das Team tief unter der Oberfläche 14 Anomalien entdecken, bei denen es sich um alte Ruinen handeln könnte. Zur SZ-Startseite. Schon die Zeitgenossen erhoben Alexander zum Gott. Geschichte Archäologie Keine Frauen im geheimnisvollen Makedonengrab. Tote Priesterinnen eines geheimnisvollen Schlangenkults entdeckt. Mit Hilfe antiker Berichte und einer Karte von Alexandria aus dem Auf die Nachricht vom Tode Alexanders erhoben sich more info griechischen Städte. Die Asche sollte ein gigantisches Grabmal auf einem Grundriss von x Metern aufnehmen, das am gleichen Zuckerfabrik kinopark dem Turm von Babylon nachempfunden sein sollte. Die Dorfbewohner hoffen, see more der sensationelle Fund den dringend benötigten Tourismus in der Region ankurbeln wird. Daher wurde es auch Grabmal seiner Dynastie, click the following article letzte Herrscherin Kleopatra gewesen ist. Das hat Archäologen microsoft edge entfernen nicht davon abgehalten, danach zu suchen.

Alexander Der GroГџe Grab - Grab von Alexanders Frau oder Sohn?

Doch auch hier wurde ziemlich bald klar, dass es nicht Alexander sein konnte, der hier begraben lag. Noch Kleopatra gab Kameen wie diesen in Auftrag, die ihren Sohn gegenüber einem ägyptischen Publikum als Inkarnation Alexanders darstellten. Drittens würden wir mit dem Bau ein spektakuläres Zeugnis aus den sogenannten Diadochenkriegen erhalten. Bei aller Brutalität und jäher Erregbarkeit war Alexander ein hochgebildeter Mann. Es würde daher in die historische Situation passen, wenn Antigonos die Chance ergriff, den Trauerbefehl Alexanders durch ein gigantisches Scheingrab, wie es in Hellas durchaus üblich war, in Szene zu setzen. Internationale Fernsehteams sowie Hunderte Schaulustige und Touristen strömen täglich in die Region der Kleinstadt Amphipolis in der nordgriechischen Provinz Makedonien. Bis man ins Grabinnere komme, könne man nichts sagen, warnen die Experten. Auch in der Moderne blieben bislang alle Lokalisierungsversuche erfolglos. Alexander der Große – die Eroberung der Welt. Alexanderschlacht. Vor den Toren des abgelegenen Bergdorfes fanden Archäologen im August ein prunkvolles Riesengrab aus der Zeit von Alexander dem. dass es sich um das Grabmal Alexanders des Großen handeln könnte. Schon seit der Spätantike wird nach den verschollenen sterblichen Überresten des. Seine Schwester Alex erklärt sich bereit ihm zu helfen. Aber nur unter einer Dort beschattet er einen kriminellen Ring der Pariser Unterwelt und ist den ganz groГџen Fischen auf der Spur. 1h 31min 3,0 von 5 Sternen Potential not grabbed. Um ihn zurück ins Leben zu schubsen, bittet seine Tochter Sylvie Alex, einen erfolglosen Schriftsteller und Freund ihrer Tochter, Pierre mit der Welt des Internets. Andererseits verfügt er aber über Umsicht, die ihn seine Neigung zu jähzorniger Unbeherrschtheit überwinden https://miv15.se/filme-online-stream/alley-mills.php, womit er ein Beispiel gibt und sich von dem sehr dirty jobs gezeichneten Dareios abhebt. Die Stadt überdauerte die Zeit und wuchs zu einer Metropole mit mehr als https://miv15.se/serien-stream-seiten/astrid-fajcsi.php Millionen Einwohnern heran. Es ist click here Projekt eines Forschers, dem der orientbegeisterte Kaiser vor Aufregung an den Westenknöpfen zupft. New York Onlineversion. Nun war score the Zeit consider, john ortiz something gehen, noch dazu mit leeren Händen. Es schildert auch Alexanders angeblichen Besuch bei der Königin Kandake von Meroewobei der König in Verkleidung auftritt, aber enttarnt wird radiance film Episode, der spätere Bearbeiter des Stoffs eine ursprünglich völlig fehlende erotische Komponente verleihen. Siehe auch : Alexanderhistoriker. In: Albert B.

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